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Kokain auf dem Vormarsch

Die Antwort ist Berlin. Gefolgt von Dortmund und München.
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Kokain auf dem Vormarsch - Die Droge der Generation Biomarkt
1,6 % der Deutschen geben an, im vergangenen Jahr gekokst zu haben. 2015 waren es noch 0,6 %. Inzwischen ist die Droge in allen Gesellschaftsschichten beliebt. Allerdings sind 85 % der Konsument:innen männlich.
Laut einer Studie hilft Kokain vielen Menschen selbstbewusster nach außen zu wirken und sich sozial sicherer zu fühlen. Das Gruppenerlebnis, gemeinsam zu koksen, ist für viele wichtig.
Früher waren es in der Partyszene Ecstacy und Speed, heute sollen Drogen "natürlicher" und "hochwertiger" als diverse synthetische Stoffe sein. Das ist allerdings ein Trugschluss.
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Quellen:
Stremmel, J. (2023). Auf einer Linie. Süddeutsche Zeitung, 110, 47.
Helbig, J., Ernst, F., Viohl, L., Roediger, L., Köhler, S., Ströhle, A., ... & Betzler, F. (2019). Präventionsansätze zur Reduktion von Konsumrisiken in der Berliner Partyszene. Psychiatrische Praxis, 46(08), 445-450.
Staiger, M. (2019). Wir haben herausgefunden, welcher Rapper am meisten über Drogen spittet. Vice. https://www.vice.com/.../wir-haben-herausgefunden-welcher...


Konsum illegaler Drogen

▶ 368.000 der 12- bis 17-Jährigen haben in den letzten 12 Monaten Cannabis konsumiert. Der Anteil der Jungen lag bei 10,8%, der Anteil der Mädchen 5,3%.

▶ Bei den Erwachsenen (18-64 Jahre) haben 7,1% (ca. 3,7 Mio.) in den letzten 12 Monaten Cannabis konsumiert. Davon waren 8,9% männlich und 5,3% weiblich. [1]

▶ Abhängigkeiten 2018: 309.000 Personen waren abhängig von Cannabis, 103.000 waren von Amphetaminen abhängig und 41.000 von Kokain. Die 12-Monatsprävalenz ist in allen Fällen bei den Männern höher als bei den Frauen. [2]

▶ 2020 wurden in Deutschland 1.581 drogenbedingte Todesfälle polizeilich registriert. Dies entspricht einem Anstieg von 13,1% zum Vorjahr 2019 mit 1.398 Toten. [3]
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Quellen:
[1] Orth, B. et al. (2021): Illegale Drogen – Zahlen und Fakten zum Konsum. In: Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (Hrsg.): DHS Jahrbuch Sucht 2021. Lengerich: Pabst Science Publishers. 111-118.
[2] Atzendorf, J. et al. (2019): Gebrauch von Alkohol, Tabak, illegalen Drogen und Medikamenten. Schätzungen zu Konsum und substanzbezogenen Störungen in Deutschland. Deutsches Ärzteblatt, 116(35-36), 577-584.
[3] Bundeskriminalamt (BKA) (2021): Rauschgiftkriminalität - Bundeslagebild 2020. Wiesbaden.