Abschnittsübersicht


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        Suchtforum in Bayern

        Viele Ärztinnen und Ärzte, Apothekerinnen und Apotheker und Psychologische Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten beurteilen Sucht als ein wichtiges Thema, fühlen sich aber zu wenig informiert, um in diesem Tätigkeitsfeld aktiv zu werden. In dieser interdisziplinär ausgerichteten Veranstaltungsreihe sollen diese, aber auch weitere an dem Thema Sucht interessierte Berufsgruppen fachlich informiert und ermutigt werden, sich im Bereich Sucht zu engagieren.

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        Bayerisches Zentrum für Prävention und Gesundheitsförderung (ZPG)

        Seit Jahren arbeiten die BAS und das Bayerische Zentrum für Prävention und Gesundheitsförderung bereits in verschiedenen Arbeitsfeldern und -bereichen zusammen.

        Erstmalig im Jahr 2021 fand ein virtuelles Dialogforum zum Thema „Cannabisprävention an bayerischen Schulen“ statt. Nach dem erfolgreichen Auftakt diese Veranstaltungsformats hat das Zentrum für Prävention und Gesundheitsförderung in Zusammenarbeit mit der BAS die Veranstaltungsreihe fortgesetzt: Im Juli 2022 fand unter dem Motto „Digitale Medienkompetenz – Anregungen für die schulische Suchtprävention“ das nächste Dialogforum mit Fachkräften der Jugendsozialarbeit an Schulen, Schulsozialarbeit und Suchtprävention sowie beauftragte Lehrkräfte aus Bayern statt.

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        Selbsthilfekoordination Bayern

        In Zusammenarbeit mit der Selbsthilfekoordination Bayern als Projektleitung veranstaltet die BAS einmal jährlich den bayernweiten Fachtag für Professionelle aus dem Selbsthilfe- und Suchtbereich, Betroffene, Angehörige und Interessierte. Dieser hat sich zum Ziel gesetzt, die Öffentlichkeit für das Thema Sucht und Selbsthilfe zu sensibilisieren und auf die Leistungen der Selbsthilfe hinzuweisen. Zu den weiteren wichtigen Schwerpunkten der Initiative gehören stets die Förderung der Vernetzung und Abstimmung der Selbsthilfeaktivitäten mit den professionellen Angeboten der Suchthilfe sowie die Vermittlung von Strategien zur Bewältigung von substanz- und nicht substanzbezogenen Abhängigkeitserkrankungen.

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        Arbeitskreis Suchthilfe der Universität Würzburg

        Seit einigen Jahren besteht eine Kooperation zwischen dem Arbeitskreis Suchthilfe der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und der BAS. Unter der Leitung des Arbeitskreises findet jährlich in Kooperation das Würzburger Symposium zu suchtrelevanten Fragestellungen, dessen Veranstaltungsziele die Förderung des gesellschaftlichen Diskurses von Sucht, der Transfer von Erkenntnissen aus Forschung und Praxis, das Aufzeigen präventiver Strategien sowie die interdisziplinäre Vernetzung sind.

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        Vortragsreihe

        Die rund 90-minütigen Abendveranstaltungen richten sich sowohl an ein Fachpublikum als auch an die allgemeine Öffentlichkeit und hier insbesondere an Personen mit Interesse an suchtspezifischen Fragestellungen. Um allen Interessierten bayernweit die Teilnahme zu vereinfachen, wird die Vortragsreihe weiterhin als Online-Veranstaltung stattfinden.

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        Grundlagen-ABC der Sucht

        Der Name dieser Veranstaltungsreihe soll Programm sein!
        Während sich die BAS in vielen Veranstaltungen an Expert:innen aus dem Bereich der Suchttherapie wendet, soll diese Reihe vor allem Personengruppen ansprechen, die in den verschiedenen modulartig aufgebauten Themenschwerpunkten neu sind und/oder über wenig suchtspezifisches Wissen verfügen. 

        Das Grundlagen-ABC richtet sich insbesondere auch an Mitarbeitende aus Berufszweigen außerhalb der Suchthilfe, die im Rahmen ihrer täglichen Arbeit mit den Folgen von Suchterkrankungen konfrontiert sind. Unsere Referent:innen verfügen über viel Erfahrung in den jeweils vorgestellten Teilbereichen und vermitteln ihr Wissen praxisnah und verständlich.

        Pro Jahr finden ein bis zwei ganztägige Grundlagen-ABC-Veranstaltungen entweder vor Ort oder online statt.

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        Suchtforschungstelegramm

        Die BAS möchte mit ihrem „Suchtforschungstelegramm“ einen Beitrag zur schnelleren Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse in der Praxis leisten. Es werden regelmäßig Primär- und Sekundärquellen ausgewertet, wichtige praxisrelevante Erkenntnisse in allgemeinverständlicher Weise aufbereitet und nach Maßgabe aktueller Fragestellungen in der Praxis zusammengestellt. Bei den Quellen handelt es sich zum einen um wissenschaftliche Zeitschriften und zum anderen um Sekundärauswertungen wissenschaftlicher Erkenntnisse (zum Beispiel Literaturübersichten in Buchpublikationen, Nachrichtendienste großer Forschungsinstitute). Zudem liefert die BAS aktuelle Informationen zu zukünftigen BAS-Veranstaltungsformaten.

        Das Suchtforschungstelegramm wendet sich dabei sowohl an Praktiker und Praktikerinnen der Prävention und Therapie substanzbezogener und nicht stoffgebundener Abhängigkeitserkrankungen als auch an Institutionen und Fachleute, die mittelbar mit dem Störungsbereich zu tun haben.

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        Netzwerk Sucht

        Betrachtet man die Suchtkrankenversorgung in Bayern, so findet man in mehreren Regionen sehr gut funktionierende Arbeitsgruppen, in denen Ärzte, Apotheker und Mitarbeiter der Sucht- und Drogenberatungsstellen mit viel persönlichem Engagement zusammenarbeiten, um die Qualität und die Bedingungen ihrer Arbeit zu verbessern. Die Zusammenarbeit ist jedoch, nicht in allen Regionen optimal. Hilfsangebote und mögliche Kooperationspartner sind oft nicht bekannt. Vielen Praktikern fehlen zudem Zeit und Möglichkeiten, sich über neueste Entwicklungen und Forschungsergebnisse im Suchtbereich zu informieren. Vor diesem Hintergrund hat die BAS, aufbauend auf vorhandenen Strukturen, das Netzwerk Sucht in Bayern etabliert.

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        Versorgungssituation Opioidabhängiger

        Die BAS beteiligt sich seit Jahren an bayernweiten Aktivitäten zur Optimierung der Versorgungssituation Opiatabhängiger. Dazu zählen beratende Tätigkeiten, Expertisen und Stellungnahmen, Publikationen, Fortbildungsveranstaltungen, Vortrags- und Moderationstätigkeiten sowie Aktionstage. Zudem sind regionale Versorgungsfragen in den Arbeitskreisen der BAS immer wieder Thema und können kurzfristig auf die Tagesordnung genommen werden.

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        Drogentodprävention

        Drogentodesfälle häufen sich in besonderen Risikosituationen, wie beispielsweise nach der Entlassung aus Haft, Entzug und Therapie. Die verminderte Opiattoleranz nach längeren Konsumpausen ist hierfür ursächlich. Auch starke Schwankungen der Stoffqualität führen zu lebensbedrohlichen Situationen, die nur durch vorsichtiges Antesten der unbekannten Substanz vermieden werden können. Schließlich ist auch häufig unkritischer Mischkonsum beteiligt, wenn es zum Drogennotfall kommt.

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