CBASP

▶ CBASP
Hierbei handelt es sich um eine Form der Psychotherapie, die tiefenpsychologische und verhaltenstherapeutische Herangehensweisen verbindet. Sie wurde vom US-amerikanischen Psychologen James P. McCullough speziell für Patient:innen mit chronischer Depression entwickelt.

Im deutschen Raum beschäftigt sich derzeit Eva-Lotta Brakemeier im Psychotherapie-Labor an der Universität Greifswald mit der Methode.
In Deutschland ist CBASP keine anerkannte Therapieform und demnach keine Kassenleistung.
In einer randomisierten kontrollierten Studie konnte gezeigt werden, dass CBASP genauso wirksam bei chronischer Depression ist wie die Gabe eines Antidepressivums.

Am wirksamsten war die Kombination von Antidepressivum und CBASP: nach 12 Wochen zeigten 85% der Teilnehmenden noch immer eine deutliche Verbesserung der Symptome.

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Quellen:
Kara, S. & Schöps, C. (2023). Gegen den Spuk im Kopf. Die Zeit, 6, 31-32.
Schöps, C. (2023). Mut zur Gruppe. Die Zeit, 6, 32.
J. P. McCullough: Helping depressed patients regain control over their lives. In: Behavioral Medicine. Band 7, 1980.
Keller, M. B., McCullough, J. P., Klein, D. N., Arnow, B., Dunner, D. L., Gelenberg, A. J., ... & Zajecka, J. (2000). A comparison of nefazodone, the cognitive behavioral-analysis system of psychotherapy, and their combination for the treatment of chronic depression. New England journal of medicine, 342(20), 1462-1470.
https://de.wikipedia.org/wiki/Cognitive_Behavioral_Analysis_System_of_Psychotherapy

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